29.01.2026 | 10.00 Uhr Entrepreneur im Landheim Ammersee: Elias Maria
In unserer neuen Vortragsreihe sprechen Menschen zu unserer Schulgemeinschaft, die diesen Begriff mit ihrer Biographie mit Leben füllen.
Damit meinen wir nicht Unternehmer im eng betriebswirtschaftlichen Sinn, die in erster Linie eine Gewinnmaximierung anstreben, sondern zupackende Gestalter, die auf Basis einer Werteorientierung innovativ sind, Altes überprüfen, Neues schaffen und hierfür Verantwortung übernehmen.
Das muss nicht der CEO oder ein Geschäftsführer sein. Dies kann eine Haltung sein, als Rechtsanwalt, Lehrer, Schauspieler oder Musiker, Krankenschwester oder Profisportler…
Vorbilder also, die motivieren und inspirieren und unseren Landheimern – über den Mikrokosmos Internat und Schule hinaus – neue Perspektiven eröffnen.
Mehrmals im Jahr sind Landheim-Entrepreneur-Vorträge im Rahmen der Schulversammlung geplant. Denn wir möchten das Landheim Ammersee als Ort für Entrepreneure etablieren – bestehende wie zukünftige.
Zum Entrepreneur Elias Maria
Elias Maria arbeitet als Kameramann mit Schwerpunkt Werbung und Spielfilm. Sein Einstieg in die visuelle Arbeit begann im Sport: Zunächst als Assistent des Action-Sportfotografen Richard Walch, anschließend als Fotoassistent in unterschiedlichen Bereichen. Dazu begann er auch selbst zu fotografieren. Über die Action-Sport-Szene (Freestyle-Skifahren, Segeln) führte ihn sein Weg zum einen in die internationale High-End-Werbung von Automotive und Fashion (u.a. Bugatti, Lamborghini, Mercedes-Benz, Vogue) und zur exklusiven Portrait-Fotografie.
Parallel zur Werbung hat er sich beim Spielfilm über Kamera-Assistenzen etabliert und arbeitet jetzt daran, dort größere Projekte umzusetzen.
Beim politischen Kurzfilm „Prolog der Finsternis“, der im Rahmen des Vortrags gezeigt wird, war er Kameramann und Produzent.
Zum Kurzfilm „Prolog der Finsternis“
Karl und Tristan wachsen 1933 während der Nazi-Diktatur auf. Tristan erstarkt regelrecht durch eine Ideologie, die aus Hass und Menschenverachtung besteht. Karl passt sich an, um seine Familie und vor allem seine ältere Schwester Erika, die das Down-Syndrom hat, zu schützen.
Der Film verwebt Zitate der AfD mit der Sprache der NS-Zeit und legt erschreckende Parallelen offen. Es geht um Verführung, Angst und den Mut zur Menschlichkeit.
Mit der Frage „Was würdest du (heute) tun?“ fordert er das Publikum heraus und öffnet einen Diskurs, der heute dringlicher ist, denn je.“
Der Film wurde nominiert für den Kurzfilmpreis der Stadt Hof und ist mit dem Grenzgänger-Preis ausgezeichnet.
